Traumapädagogische Beratung | Nachgehende Beratung

Ambulante Fachberatungsstelle

An die Beratungsstelle können sich Frauen wenden, die von Häuslicher Gewalt betroffen sind bzw. waren. Darüber hinaus beraten wir auch zum Thema Häusliche Gewalt Angehörige, NachbarInnen sowie andere professionellen Fachkräfte.

Beratungen finden zu folgenden Themen statt:

  • Häusliche Gewalt
  • Trennungs- und Konfliktsituationen in der Partnerschaft
  • Gewaltschutzgesetz
  • Stalking
  • Traumapädagogische Beratung
  • Psychosoziale Beratung
  • Nachgehende Beratung

Die Beratung kann telefonisch, im Beratungsbüro oder auch aufsuchend stattfinden. Onlineanfragen werden bearbeitet.

Neu ab Juli 2015 - Systemische Paarberatung im Kontext Häuslicher Gewalt

Mit diesem neuen Angebot entsprechen wir den Erfahrungen der über 20jährigen Frauenschutzarbeit. Diese haben gezeigt, dass ein differenzierter Blick auf Frauen in Beziehungsgewalt deutlich macht, dass es nicht wenige Paare gibt, für die das Angebot der gemeinsamen Beratung wichtig ist. Sowohl die Fortsetzung der Beziehung, als auch die geklärte Trennung kann das Ergebnis einer Systemischen Beratung sein und zu einer tragfähigen und nachhaltigen Lösung für die Betroffenen beitragen. Für die gewaltausübenden Partner, die in der Vergangenheit nach einer Möglichkeit einer Beratung und Klärung nachgefragt haben, wird dadurch ein neues Unterstützungsangebot eröffnet. Die systemische Beratung bietet einen Raum, in dem die bestimmenden Verhaltensmuster im Miteinander in den Blick genommen werden können und gemeinsam nach Alternativen gesucht werden kann. Ziel ist dabei immer die Beendigung von Gewalt. Für die Kinder, die in gewaltgeprägten Familien aufwachsen, hat dies immer Auswirkungen auf ihre seelische und körperliche Entwicklung. Die Beratung kann eine Chance auf die Verhinderung von Kindeswohlgefährdung sein.

Die Beratung findet in externen Räumlichkeiten statt!
Ansprechpartnerinnen: Kathrin Hampel und Jana Reinhardt

Traumapädagogische Beratung

Dieses Angebot richtet sich an Frauen, die in ihrer Kindheit oder im weiteren Verlauf ihres Lebens gewaltvolle Erfahrungen machen mussten. Diese körperlichen, seelischen und /oder sexualisierten Verletzungen können Auswirkungen bis ins spätere Leben haben bzw. durch auslösende Momente wieder aktiviert sein und zu einem enormen Verlust an Lebensqualität führen. Die traumapädagogische Beratung zielt darauf ab, die jeweilige Lebenssituation wieder zu stabilisieren, ein Verständnis dafür zu entwickeln, was passiert und nach geeigneten weiterführenden Unterstützungsangeboten zu suchen. Feste Bestandteile des Beratungsprozesses sind die sensible Aufklärung über das Thema Traum und Traumfolgestörungen, das Angebot von Achtsamkeits- und Imaginationsübungen sowie durch die Suche nach und die Aktivierung von hilfreichen eigenen Ressourcen. Ziel der Beratung ist immer eine Stabilisierung der jeweiligen Lebenssituation. Die Beratung eignet sich auch zur Überbrückung der Wartezeit auf eine Therapie.

Ansprechpartnerin: Kathrin Hampel

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Nachgehende Beratung

Für Frauen, die im Frauenhaus gelebt haben, besteht die Möglichkeit die Beratung in der Ambulanten Fachberatungsstelle weiterhin in Anspruch zu nehmen. Dazu vereinbaren sie bitte die Termine mit der für sie zuständigen Mitarbeiterin.

Weitere Angebote

  • Öffentlichkeitsarbeit und Prävention
  • Vorträge zum Thema »Häusliche Gewalt«
  • Fallbesprechungen mit anderen Professionen in Fällen häuslicher Gewalt

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